Tony Martin ist einer der weltbesten Zeitfahrer und gilt als große Medaillenhoffnung für die Olympischen Spiele in Rio. Doch der Zeitfahrkurs ist eher etwas für „Bergfahrer“, die auch Zeitfahren können. Die Strecke führt über einen Berg, der eine Steigung von maximal 20 Prozent hat. „Das ist nichts für mich“, sagt Martin. Als geschlagener Mann will der Olympia-Zweite von London aber nicht vom Platz gehen.Nach der ersten Enttäuschung und den negativen Eindrücken habe er eine Art Kampfgeist entwickelt. Inzwischen freue ich mich, dieses Projekt anzugehen und mir selber Druck zu nehmen, zwingend um Gold mitfahren zu müssen. Es ist zwar eine Floskel, dass dabei sein alles ist, doch bei Olympischen Spielen gilt das doch. Deshalb freue ich mich auf Rio. Manchmal hat man ja seinen goldenen Tag, an dem alles so läuft wie es soll.