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Viertes Rennen zur GCA Liga powered bei Müller –…

Tanja Erath (Canyon SRAM) und Richard Banusch (LKT Brandenburg) sind die Sieger des vierten Laufs zur GCA Liga powered bei Müller – Die lila Logistik. Nach 52,9 km gab es in beiden Wettbewerben der Männer und Frauen eine Sprintentscheidung.

Dem Radsport immer treu geblieben

Seit 1993 gibt es in Erfurt zehn Freizeitpädagogen von Anfang dabei ist Jürgen Gempe.

Es war die deutschlandweit einmalige Idee des damaligen Erfurter Bürgermeisters Peter Neigefindt(SPD) im Februar 1993 zehn städtische Stellen in unterschiedlichen Sportarten für Freizeitpädagogen zu schaffen. Damit wurde in den ersten Nachwendejahren, wo sich viele Sportvereine auflösten oder wenigstens umbenannten, die Grundlage zum Erhalt  des Leistungsnachwuchssportes in Erfurt bis heute geschaffen. Zu der „ersten Besetzung“ gehörte, neben dem früheren Eishockey-Nationalspieler Reinhard Karger, auch der erfolgreiche Erfurter Radsporttrainer Jürgen Gempe, der in Fachkreisen nur „Schampus“ genannt wird.

Eigentlich kam Gempe zuerst vom Fußball und dann als 400m-Hürdenläufer von der Leichtathletik und war mit dem Olympiasieger von Moskau 1980 Volker Beck in einer Trainingsgruppe. Nach dem Abschluss seines vierjährigen Studiums zum Diplomsportlehrer Radsport an der DHfK in Leipzig begann er 1984 unter Cheftrainer Dr. Rainer Zühlke, dem Onkel des heute Radsport-Bundestrainers Tim Zühlke, beim damaligen SC Turbine Erfurt als Trainer. Wie viele andere Kollegen wurde Gempe sofort nach der Wende entlassen und hatte das Glück mit einer dreijährigen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme(ABM) beim neu gegründeten Thüringer Sportverein Erfurt(TSV) einen neuen Trainerjob zu bekommen. Dabei führte er das Erfurter Bundesligateam mit bekannten Olympiastartern wie Maik Landsmann, Uwe Peschel und Andreas Bach sowie dem Thüringen-Rundfahrtsieger Steffen Uslar sehr erfolgreich. Danach wechselte er in das Erfurter Frauen-Bundesligateam und holte mit der Olympiavierten Vera Hohlfeld und der Thüringen-Rundfahrtsiegerin Ina-Yoko Teutenberg mehrere Gesamtsiege und führte Conny Cyrus zum Weltmeistertitel im Juniorinnen-Punktefahren auf der Bahn. Seine letzten WM-Medaille holte Gempe mit Claudia Hecht 2004 als Dritte bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Belgien. Danach arbeite Gempe auf der Radrennbahn Andreasried als Sichtungstrainer der U11 und U13 zusammen mit seinem früheren Schützling Steffen Uslar.

Für seine 25-jährige Tätigkeit bekam Gempe, wie jeder Stadtangestellte, vor zwei Jahren eine Ehrenurkunde, dazu eine Prämie und einen Tag Extraurlaub. Nun ist der 61-Jährige, nach einer leider dreijährigen Krankheitsunterbrechung, wieder zu seiner alten Liebe dem Nachwuchs zurückgekehrt und trainiert mit die U17 beim Thüringer Radsport Verband. Während die Sportler versuchen mit Solotouren beim Straßentraining fit zu bleiben,  wartet Gempe fast ungeduldig beim home office in seinem Haus in Nöda auf die Beendigung der Corona-Krise und den Radsport-Neustart.

Volker Brix

Fotos: Das Radtraining ist die Welt von Jürgen Gempe

Gelungene Premiere

Die Premiere war gelungen und zum Schluss waren sich alle einig: Diese GCA Liga powered bei Müller – Die lila Logistik verdient Aufmerksamkeit und brachte allen jede Menge Spaß.  Das 40,4 Kilometer lange Sand & Sequoias-Rennen in der virtuellen Welt Watopia auf der Online-Plattform  Zwift fand großes Interesse bei Teilnehmern und Zuschauern.

In Zeiten der Corona-Krise muss man ideenreich sein, um auch den Spaß am Radfahren nicht zu verlieren. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) hat bereits sein Programm der German Cycling Akademie (GCA) verlängert, gestern fand das erste Rennen der GCA Liga powered bei Müller – Die lila Logistik  statt.  Anders als bei der regulären Liga auf der Straße, bei der nur die zu Saisonbeginn angemeldeten Teams starten können, ist die GCA-Liga offen für alle. In die Rang- und Punkteliste kommen jedoch nur Teams, Athletinnen und Athleten (ab Jahrgang 2003 und älter), welche im Jahr 2020 im Besitz einer gültigen BDR-Lizenz sind. Grundvoraussetzung zur Teilnahme ist auch ein gültiger Zwift Account.

Mehr als 400 Sportlerinnen und Sportler der Straßen-Bundesliga des BDR hatten sich zur Premiere angemeldet und standen pünktlich am Start. 40,4 Kilometer mussten gefahren werden, zu Hause am Computer. Jeder für sich allein. Und doch war es fast ein richtiges Radrennen, auch wenn die Kulisse eher einer Durchquerung des Grand Canyons glich, als dem sonst in der Bundesliga gewohntem Terrain, wie beispielsweise dem Pfälzer Wald.

Bei den Frauen hatte am Ende Romy Kasper die Nase vorn. Die deutsche Nationalfahrerin aus Forst gehört zwar normalerweise keinem Bundesliga-Team an, doch für die Serie hat sie über rad-net ROSE gemeldet und führt nun nach dem ersten Rennen die Liga an.

Am Ende des Wettkampfs zeigte sich, dass nicht das Können allein entscheidend war, sondern man braucht auch Erfahrung, wie man in diesen Rennen agieren kann. „Wenn du die Steigung siehst und dann erst antrittst, hast du schon verloren. Man braucht eine Gewisse Kenntnis, muss beispielsweise auch im Sprint viel früher antreten als bei einem realen Rennen“, sagt Kasper, die erst ihren zweiten Zwift-Wettkampf bestritt und dennoch drei Minuten Vorsprung auf die Konkurrenz herausfuhr. „Das war ganz schön anstrengend. Man muss vom Start bis ins Ziel volle Power fahren. Und wenn du einmal hinten hängst, hast du kaum noch eine Chance, nach vorn zu fahren,“ so Kasper, die  einen maximalen Wattwert von 303 trat. Niemand schaffte mehr. Auch nicht Tanja Erath, die erfahrene Zwift-Fahrerin, die über einen solchen Wettbewerb vor drei Jahren ihren ersten Profivertrag bei Canyon SRAM ergatterte. Sie wurde Dritte hinter der Bundesliga-Fahrerin  Kerstin Pöhl (Belle Stahlbau).

Bei den Männern hatte Lucas Carstensen vom Team Bike Aid die schnellsten Beine. Er siegte vor Johannes Herrmann (RU Wangen) und Louis Leinau vom Team SKS Sauerland. Leinau ist ein erfahrener Zwift-Fahrer. „Die Jungs sind den ganzen Winter bei Zwift unterwegs. Sie stehen da drauf. Derzeit versuchen ja  viele Teams ihr Ding bei Zwift zu machen, darum finde ich es cool, dass der BDR so etwas anbietet,“ sagt Jörg Scherf, Teamleiter beim SKS Team Sauerland. Und freute sich über den dritten Platz seines Schützlings Louis Leinau. „Er wollte eigentlich zusammen mit seinem Bruder Johann fahren, doch der war krank und schaute nur zu. Im Finale hat er Luis Rolle festhalten müssen, so kräftig hat der Junge in die Pedale getreten, um den Podestplatz zu sichern“, verrät Scherf.

Unter den Startern war auch Jonas Koch vom polnischen WorldTour-Team CCC. Ihn konnte man sehr gut erkennen, weil er im Netz mit seiner Rennkleidung unterwegs war. Das geschieht, wenn Teams ihre Fahrer entsprechend angemeldet haben. „Das war erst mein erstes Zwift-Rennen überhaupt und eine ganz neue Erfahrung für mich. Man muss immer relativ weit vorn sein, damit man nicht den Anschluss verliert,“ erklärt Koch, der bei seiner Zwift-Premiere „jede Menge Spaß hatte.“  Radrennen auf der Straße finde ich nach wie vor besser, aber es ist in diesen Zeiten eine gute Alternative,“ sagt der Profi und will kommenden Samstag bei zweiten Rennen in jedem Fall wieder dabei sein. „Dann fährt man wenigstens für eine kurze Zeit wieder  im Wettkampfmodus. Das tut gut.“

„Der erste Lauf der GCA-Liga mit über 300 männlichen Startern war ein voller Erfolg. Es zeigt sich, die deutschen Rennfahrer sind auch ohne Straßenrennen fit. Die Spitzenfahrer sind im Schnitt zwischen 4,6 uind 5,2 Watt/kg gefahren und haben zum ersten Lauf enorm viel Watt auf die digitale Straße gebracht“, sagte Tim Böhme, Ex-Mountainbiker und GCA Sigital Headcoach.

BDR-Vize-Präsident Günter Schabel freute sich über die gelungene Premiere: „Das hätte ich nicht zu träumen gewagt, dass so viele mitmachen. Es ist super angenommen worden, sowohl was die Teilnehmer- als auch die Zuschauerzahlen betrifft,“ sagte Schabel. Und dankte vor allem Falk Putze und seinem Team vom Referat Leistungssport, die diese CGA-Liga so schnell umgesetzt haben. „Falk Putze hat noch am Abend zuvor bis Mitternacht an den Startlisten gebastet, wir haben Tageslizenzen bis kurz vor dem Rennen ausgegeben, um möglichst vielen die Möglichkeit zu geben, teilzunehmen. Das war ein großes Engagement“, lobt Schabel. „Wir haben einen Testballon gestartet, und er ist sehr hoch gestiegen.“

Der zweite Lauf der GCA Liga powered bei Müller – Die lila Logistik findet am kommenden Samstag statt. Auf welcher Strecke das Rennen ausgetragen wird, wird am Mittwoch bekanntgegeben.

Sichtungsrennen in Thüringen abgesagt

Mit dem Einzelzeitfahren in Magdala und dem Straßenrennen in Witterda wurden nun auch zwei weitere Sichtungsrennen verschoben. Die Wettbewerbe waren eigentlich für den 16. und 17. Mai geplant. «Beide Ausrichter haben bereits zugesichert, diese Veranstaltungen im Jahresverlauf, sofern behördliche Genehmigungen dafür erteilt werden, nachzuholen und dem Radsportnachwuchs wieder Wettkampfteilnahmen zu ermöglichen», erklärt Stephan Hauspurg, Bundesstützpunktleiter in Erfurt. «Diese Rennen haben große Bedeutung für den Radsportnachwuchs über Thüringens Landesgrenzen hinaus.»

Zuvor musste bereits der Auftakt der Nachwuchsrennserie in Bruchsal (5. April) sowie die Sichtungsrennen auf der Radrennbahn in Frankfurt/Oder (24. bis 26. April) abgesagt beziehunsgweise verschoben werden. Auch bereits abgesagt ist das Rennen in Karbach, welches am 24. Mai hätte folgen sollen. Frühster Start in die Jugendsichtung wäre nun der 14. Juni beim Straßenrennen in Grimma (nur männliche Jugend) – die Genehmigung der Behörden vorausgesetzt.

Die GCA Liga powered by Müller-Die Lila Logistik

Sehr geehrte Damen und Herren, Radsportteams, Fahrerinnen und Fahrer, da aufgrund der aktuellen Situation bis auf Weiteres keine Rennen ausgetragen werden können, möchte der Bund Deutscher Radfahrer e.V. in Kooperation mit Zwift Ihnen eine interaktive Rennserie anbieten.

Die GCA Liga powered by Müller-Die Lila Logistik

Grundvoraussetzung zur Teilnehme ist ein gültiger Zwift Account.

Die Serie beginnt am Mittwoch den 15.04.2020 im Rahmen des #GCA_BALLERN Rennen. Dieses Rennen geht noch nicht in die Gesamtwertung ein, es werden aber bereits Führungstrikots vergeben.

Die Wertungsserie beginnt am Samstag den 18.04.2020. Die Rennen ab Samstag werden live moderiert und gestreamt.

 Es besteht die Möglichkeit, dass die Teams ein Stream Input geben und es werden dann immer abwechselnd verschiedene Fahrer eines Teams eingeblendet. Die Teams werden im Stream mit ihrem Teamlogo abgebildet.

Zudem können die Gesamtführenden der Serie sich in dem Trikot des Führenden streamen. Zum Streaming wird Ihnen im Laufe dieser Woche noch eine genaue Anleitung geschickt. Die Tagesergebnisse und Gesamtergebnisse werden auf rad-net und veröffentlicht. Auf Zwift wird das Tagesergebnis alle teilgenommenen Fahrer (auch ohne GCA Wertung) veröffentlicht.

Es gibt ein Gesamtergebnis Männer und Frauen, Teamgesamtwertung Männer (auch Mix möglich) und Frauen und es werden die besten Junioren/Juniorinnen mit einem Führungstrikot geehrt.

Um die Trikots an die Führenden schicken zu können benötigen wir die Trikotgröße und Versandadresse (an: GCA@bdr-online.org, Betreff: Trikot)

 Für technische Fragen verwenden sie bitte die entsprechenden Anleitungslinks oder kontaktieren:   Lennart Klein: lennart.klein@zwift.com

Wir bitten hierzu alle Teams frühzeitig ihren Zugang zu testen und sich bei Problemen bei Lennart Klein zu melden.

Wie angekündigt möchten wir Ihnen die Information zum ersten Wertungsrennen am Samstag mitteilen:

#GCA_LIGA powered by MÜLLER | Die lila Logistik

#1 | 18. April 2020
Start |16:45 Uhr (MEZ)

WATOPIA | SAND & SEQUOIAS
2 Runden | 40.4 km | 294 HM

Es gab in dieser Woche noch Entwicklungen, die zu Anpassungen in der GA geführt haben.

Die angepasste GA habe ich im Anhang mitgeschickt. Änderungen/Anpassungen sind in rot gekennzeichnet.

Eine entscheidende Änderung ist, dass wir über Zwift eigene, feste Rennzeiten zugeteilt bekommen haben, was auch Auswirkung auf das Abschlussrennen hat. Das Abschlussrennen findet nicht am Mittwoch den 13.5.2020, sondern am Samstag den 16.05.2020 statt.

 

Zwiftbundesliga

Das könnte meine letzte Saison werden

Wie lief die vorjährige Saison, die erste für Ihr amerikanisches Team Trek Segafredo, was gab es für Erfolge und Probleme für Sie?

Das war für mich ein ganz schlechtes Jahr mit vielen Stürzen. Bereits im Februar bin ich in Spanien mit einem Schlüsselbeinbruch schwer gestürzt und bin operiert worden. Bereits im Februar bin ich in Spanien mit einem Schlüsselbeinbruch schwer gestürzt und bin operiert worden. Nach vier  Wochen Pause habe ich die belgischen Klassiker wie Flandernrundfahrt oder Gent-Wevelgem gut gefahren. Im Mai wurde ich bei der Thüringen-Rundfahrt von hinten umgefahren, wurde verletzt und musste wieder pausieren. Auch bei der Ovotour durch Großbritannien geriet ich in einen Massensturz und wurde im Gesicht genäht. Nach dem Giro in Italien gewann ich mit meinem Team das Mannschaftszeitfahren in Schweden, einem Worldtourrennen.

War dann lange Saisonpause?

Wegen der vielen Stürze habe ich im Winter nur mal zwei Wochen das Rad stehen gelassen und bin dafür viel gelaufen und habe Kraft trainiert. Dann habe ich mit Beginn diesen Jahres auf Mallorca und Sizilien trainiert, bevor ich dann drei Wochen zum Trainieren und Rennen in Australien war.

Mit Erfolg?

Ja ich habe unsere Kapitänin Roth Winder(USA) bei einem Vieretappenrennen zu Gesamtsieger verholfen und habe mein bisher letztes Rennen dann am 1. März in Belgien bestritten.

Nun leiden auch Sie unter dem Sportverbot wegen der Coronakrise. Wie kommt man als Profisportler damit zurecht?

Das ist schon sehr schwierig, da niemand weiß, wie unser Leben in den nächsten Wochen weitergeht. Ich bin jetzt zu Hause in Erfurt und absolviere mein Trainingsprogramm ohne so recht zu wissen wofür.

Sie sind nun 38 Jahre alt und in ihrer 17. Profisaison. Wie lange wollen Sie sich die jährlich etwa 22 000 Kilometer auf dem Rad im Training und Rennen noch antun?

Eigentlich wollte ich Ende des Jahres meine Laufbahn beenden. Da aber die Olympischen Spiele auf nächstes Jahr verschoben wurden, könnte es sein, dass ich noch ein Jahr dranhänge. Das wären dann meine fünften Spiele falls ich nominiert würde, vielleicht auch ein kleiner Rekord.

Was könnten Sie sich nach Ihrer aktiven Zeit beruflich vorstellen?

Mit meiner reichhaltigen Erfahrung würde ich gern als Trainerin arbeiten. Dazu habe ich auch schon einige Gespräche geführt. Bei einem Angebot als Trainerin würde ich mein Rad sofort in die Ecke stellen.

Würden Sie als gebürtige Spreewäldnerin auch künftig in Erfurt wohnen bleiben?

Ja, auf alle Fälle. Ich habe in dieser herrlichen Stadt geheiratet, habe viele Freunde und Bekannte und sehe nicht den geringsten Grund hier wieder wegzuziehen.

 

Volker Brix

Grabosch, Friedrich und Hinze gewinnen den Teamsprint

Gleich am ersten Wettkampftag der Bahn-Weltmeisterschaften in Berlin gab es Gold für Pauline Grabosch (Erfurt). Im Teamsprint der Frauen fuhr sie mit Lea-Sophie Friedrich und Emma Hinze zum Titel! In der Qualifikation auf Platz fünf, schlugen Pauline Grabosch und Emma Hinze in der ersten Runde das Duo aus Kanada, schafften den Einzug ins Finale und besiegten Australien im Kampf um die Goldmedaille. Tränen der Freude und Erleichterung bei den drei Athletinnen und ein jubelndes Velodrom machten den ersten Wettkampftag dieser WM zu einem Fest für den deutschen Radsport.
Pauline Grabosch: „Diesen Tag werde ich in meinem Leben nicht vergessen, davon habe ich immer geträumt.“ 

Mannschaftsverfolgung Frauen
Der Frauenvierer des BDR – in der Besetzung Franziska Brauße, Gudrun Stock, Lisa Klein (Erfurt) und Lisa Brennauer – fuhr in der Qualifikation auf den siebten Platz (4:15,577 Min.) und traf in der ersten Runde auf Italien. In der ersten Runde fuhr das Quartett in 4:11,039 Minuten einen neuen Deutschen Rekord, lag nur eine gute Sekunde über dem Weltrekord der Briten und zog damit ins kleine Finale ein. Im Kampf um Bronze gegen Kanada lag das deutsche Quartett zunächst zurück, holte dann aber auf und fuhr souverän zu Bronze.

Scratch Frauen
Nachwuchssportlerin Lena-Charlotte Reißner (SSV Gera) fuhr im Scratch der Frauen bei ihrer WM-Premiere auf den 16. Platz (Siegerin Kirsten Wild aus den Niederlanden). „Ich war gespannt, was mich erwartet, habe es auf mich zukommen lassen. Es war meine erste WM, und ich denke, da kann ich zufrieden sein, allein was ich heute an Erfahrung gesammelt habe.“

Zeitfahren
Pauline Grabosch fuhr im 500m-Wettbewerb eine neue persönliche Bestzeit (33,179), was trotzdem nur zum undankbaren vierten Platz reichte. Im 1000-m-Zeitfahren belegte Maximilian Dörnbach (Erfurt)Platz sechs (1:00,600 Min.). „Die Qualifikation war optimal. Ich hatte frische Beine, habe meine persönliche Bestzeit um fast eine Sekunde verbessert, und konnte diesen sechsten Platz aus der Quali im Finale bestätigen. Damit habe ich mein Soll bei dieser WM erfüllt. Es war toll heute hier vor heimischem Publikum zu fahren. Das kennt man sonst nur aus den Niederlanden oder Großbritannien, dass die Leute so mitgehen“, sagte Dörnbach.
Am vierten Wettkampftag standen sich mit Lisa Klein und Franziska Brauße zwei Deutsche im kleinen Finale der Einerverfolgung gegenüber. Am Ende hatte Brauße den längeren Atem und gewann Bronze. Eine knappe Stunde zuvor waren Beide noch gemeinsam im Madison gestartet, wo sie Platz zehn belegten.

Athletiktest 2020

Am vergangenen Sonntag dem 23.02.2020, startete der zweite Athletiktest der Saison 2020 für die Schülerinnen und Schüler, der Altersklassen U11m/w – U15m/w.

 Die Sportlerinnen und Sportler mussten folgende Disziplinen absolvieren. 

60m Lauf, Schlussdreisprung, Gewandheitslauf, Allgmeinen Kraftkreis und für die U15m/w kam noch der Trittfrequenztest dazu.

In der Altersklasse U10 männlich, ging der Sieg an Leander Vogt (TSV Breitenworbis) vor Leander-Valentin Hallmann (Die Löwen Weimar) und Aaron Göhring (RSV Sonneberg). 

Bei den Mädels der Altersklasse U10 weiblich, hat Theresa Mühlhaus (TSV Breitenworbis) vor Liese Colditz (SV Sömmerda) und Emely Triebel (SV Sömmerda) gewonnen. 

In der Altersklasse U11 männlich, holte sich Leon Suleck (SV Aufbau Altenburg) den Sieg. Platz 2 ging an Timofeij Theil (SV Aufbau Altenburg) und Platz 3 sicherte sich Jamie-Jackson Planert (SSV Gera).

Der Sieg bei den Mädchen der U11 weiblich, ging an Enie Böttcher (SSV Gera) vor Finja Neuland (RSC Waltershausen Gotha) und Leonie Wolter (SSV Gera).

In der Altersklasse U13 männlich, konnte sich Hans Hornschuh (RSC Waltershausen Gotha) vor Felix Jerzyna (SSV Gera) und Raul Esch (RSC Waltershausen Gotha) durchsetzen. 

In der Altersklasse U13 weiblich, ging der Sieg an Alyssa Scheiding (RSC Turbine Erfurt) vor Klara Hesse (1.RC Jena) und Lilly Göller (SSV Gera).

Bei den Jungs der Altersklasse U15 männlich, konnte sich Eric Meinberg (Die Löwen Weimar) vor Max Fieder (RSC Waltershausen Gotha) und Fabio Schulz (RSV Blau-Weiß Meiningen) durchsetzen. 

Elsa-Marlen Drusche (Die Löwen Weimar) setzte sich vor Gwen Böttcher (SSV Gera) und Maya Ballhaus (SV Sömmerda) durch. 

Kommissäre im Rennmodus

Für die Kommissäre des Thüringer Radsport-Verbandes (TRV) kann die Saison beginnen. Am vergangenen Wochenende trafen sie sich in Gera zu ihrer Jahrestagung, um sich auf ihre Einsätze vorzubereiten.
Hauptsächlich wurden die geplanten Änderungen der Wettkampf-&Durchführungsbestimmungen diskutiert. Es wurden Handlungsmöglichkeiten bei der Arbeit mit mehreren Rennen mit gemeinsamem Start besprochen. Darüber hinaus wurden Probleme aus Rennen 2019 mit Lösungsansätzen für 2020 versehen. Insgesamt nahmen 28 ehrenamtlich tätige Kommissäre des TRV teil.