Aktuelles

Jakob Geßner – Deutscher Berg-Meister

Jakob Geßner vom Stevens Junioren Team Thüringen ist neuer Deutscher Bergmeister.

Bei den Junioren, für die es über 119 Kilometer ging, hatte sich eine dreiköpfige Spitzengruppe gebildet, welche am Ende um den Sieg spurtete. Hier war Jakob Geßner vor Dominik Röber (Junioren Schwalbe Team Sachsen) und Nikolas Einhaus (LV Baden) klar der Schnellste und sicherte sich den Sieg. Markus Wille sicherte sich die Wertung zum aktivsten Fahrer.

Das Stevens Junioren Team Thüringen zeigte sich taktisch gut aufgestellt. Beleg dafür sind die weiteren Top Resultate:

6. Markus Wille
17. Henrik Pakalski
23. Milan Henkelmann
30. Michel Aschenbrenner

2. Platz Tagesmannschaftswertung in der Rad Bundesliga Junioren 2017

Während Niklas Märkl (Wipotec-RLP) in Abwesenheit seine Bundesliga-Führung mit 887 Punkten verteidigen konnte, kam es auf den Plätzen dahinter zu einigen Veränderungen. Nikolas Einhaus rückte mit nun 775 Zählern auf den zweiten Platz vor, der neue Bergmeister Jakob Geßner ist jetzt Dritter mit 766 Punkten.

Juniorin Emma Götz ist Vizeweltmeister im Teamsprint – Vanessa…

Montichiari (rad-net/TRV) – Zum Auftakt der Bahnrad-Weltmeisterschaft der U19-Klasse in Montichiari (Italien) konnte Emma Götz vom RV Elxleben die Silbermedaillen im Teamsprint feiern. Im Finale musste sich das deutsche Team nur knapp dem russischen Team geschlagen geben. Emma und Lea Sophie Friedrich waren in 34,446 nur acht Tausendstelsekunden langsamer als ihre Konkurrentinnen Yana Tyshenko und Polina Vashenko, die in 34,438 Sekunden gewannen.

Bronze ging an Großbritannien, dass sich im Kleinen Finale gegen Korea durchsetzte.
«Emma und ich haben heute Morgen am Frühstückstisch noch gar nicht daran gedacht, dass wir überhaupt eine Medaille holen könnten. Dass wir im Finale mit nur acht Tausendstelsekunden verloren haben, hat uns schon kurz etwas geärgert. Aber es ist unglaublich, dass wir überhaupt eine Medaille geholt haben, zumal wir beide ja auch im ersten U19-Jahr fahren. Das spornt uns für nächstes Jahr natürlich noch mehr an, noch besser zu fahren», so Lea Sophie Friedrich gegenüber rad-net.

Weltmeisterin im Scratch der Juniorinnen wurde die Italienerin Martina Fidanza, die sich im Schlussspurt vor Mylene de Zoete (Niederlande) und Alexandra Martin-Wallace (Australien) durchsetzte. Die deutsche Starterin Vanessa Wolfram vom RSC Turbine Erfurt belegte den 19. Platz.

Tour de l`Avenir: Thüringer Konrad Geßner spurtet auf Platz…

Saint-Amand-Montrond (rad-net/TRV) – Der deutsche Nationalfahrer Konrad Geßner (RSC Turbine Erfurt) ist auf der sechsten Etappe der Tour de l`Avenir auf den dritten Platz gespurtet. Nach 139,1 Kilometern von Montrichard nach Saint-Amand-Montrond musste er sich im Massensprint nur Àlvaro Josè Hodeg (Kolumbien) und Alan Banaszek (Polen) geschlagen geben.

Nach zehn Kilometern hatte sich schon die Ausreißergruppe des Tages, die heute aus zwei Fahrern bestand, vom Feld abgesetzt und das Duo sollte auch fast das komplette Renngeschehen bestimmen, denn erst 100 Meter vor dem Ziel wurden die Ausreißer vom heranrasenden Feld überrollt. Nach zwei zweiten Plätzen konnte Hodeg seinen ersten Etappensieg bei der diesjährigen Rundfahrt feiern.

Patrick Gamper verteidigte derweil sein Gelbes Trikot. Der Österreicher, der gestern Teil einer dreiköpfigen Spitzengruppe war, liegt weiterhin 1:23 Minuten vor seinem Fluchtgefährten Ilya Volkau (Weißrussland). Mit 3:45 Minuten Rückstand liegt der U23-Europameister im Einzelzeitfahren und Auftaktsieger der Tour de l`Avenir, Kasper Asgreen (Dänemark), auf dem dritten Rang.

Morgen ist ein Ruhetag bei der Tour de l`Avenir, ehe an den letzten drei Tagen schwere Bergetappen mit jeweils einer Bergankunft auf dem Programm stehen.

Lisa Klein fährt auf Platz 5

Nach Bronze im Zeitfahren hat Lisa Klein (Erfurt) bei den Europameisterschaften in Herning heute im Straßenrennen der Frauen U23 über 100,5 Kilometer einen bemerkenswerten fünften Platz belegt. Die Deutsche Meisterin hielt sich im Finale zurück, schonte ihre Kräfte für den Schlussspurt, fand aber nicht die optimale Linie, um in die Medaillenränge zu fahren. Allerdings hatten alle die Rechnung ohne die Dänin Pernille Mathiesen gemacht, die sich zehn Kilometer vor dem Zielstrich davonstahl und mit hoher Übersetzung schnell einige Meter gut machte. Die Dänen spulte die letzten Kilometer in gekonnter Zeitfahrmanier ab und holte sich den zweiten EM-Titel innerhalb von drei Tagen. Am Mittwoch war sie bereits Europameisterin im Zeitfahren geworden.

Die deutsche Mannschaft hat das Rennen über weite Teile mitbestimmt. „Sie haben die Vorgaben umgesetzt, sind ein offensives Rennen gefahren und haben die Konkurrenz kontrolliert“, lobte Bundestrainer André Korff nach dem Rennen. „Schade, dass Clara Koppenburg im ungünstigsten Moment Defekt bekam.“
Koppenburg gehörte zu den stärksten Fahrerinnen im BDR-Aufgebot, leistete immer wieder Teamarbeit für Lisa Klein. Aber auch Wiebke Rodieck und ihre übrigen Teamkolleginnen zeigte sich oft im Wind, um das Tempo hochzuhalten.
Zwar reichte es für Klein nicht zur erhofften zweiten Medaille bei diesen Europameisterschaften, doch ein fünfter Platz ist aller Ehren wert. „Ich habe alles gegeben, aber mehr war nicht drin. Die Mannschaft hat einen tollen Job gemacht, sehr hart gearbeitet und es tut mir ein bisschen leid, dass es keine Medaille wurde. Wiebke hat mir super den Sprint angezogen, aber ich hatte nicht die optimale Linie“, sagte Klein im Ziel.

Lisa Klein gewinnt Bronze bei Zeitfahr-EM

Lisa Klein aus Erfurt hat bei den Europameisterschaften im Zeitfahren in der Kategorie der Frauen U23 wie im letzten Jahr die Bronzemedaille gewonnen. Die Deutsche Straßenmeisterin war auf der 31,5 km langen Strecke nur elf Sekunden langsamer als Siegerin Pernille Mathiesen aus Dänemark und sieben Sekunden fehlten zur Zweitplatzierten Cecilie Uttrup (ebenfalls Dänemark). „Das ärgert mich ein wenig, weil die Abstände so gering waren. Aber später werde ich mich über Bronze freuen können“, sagte Klein im Ziel. „Eine Medaille in einem internationalen Wettbewerb zu gewinnen ist eine schöne Sache.

Nach der ersten Streckenbesichtigung vor zwei Tagen war Klein schon optimistisch: „Die Strecke hat mich positiv überrascht, aber es ist kein typischer Rollerkurs. Es gibt einige enge Kurven und die Windverhältnisse sind auch nicht zu unterschätzen,“, sagte sie am Tag vor dem Titelkampf. „Ja, es war windig, aber die Bedingungen waren für alle gleich. Es war ein fairer Wettbewerb“, urteilte Bundestrainer André Korff.

Im Rennen der Frauen über 23 belegte Corinna Lechner (BTC Ljubljana), die in der EM-Vorbereitung noch mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, den 20. Platz.

Zeitfahren EYOF: Friederike Stern knapp an den Medaille vorbei

Györ (rad-net/TRV) – Friederike Stern (RV Elxleben) hat beim European Youth Olympic Festival (EYOF) im ungarischen Györ eine Medaille im Zeitfahren der weiblichen Jugend U17 verpasst. Sie belegte den 6. Platz, nur knapp hinter den Medaillenrängen.

In 15:17 Minuten legte die Schweizerin Ronja Blöchinger die zehn Kilometer am schnellsten zurück. Mit drei Sekunden Rückstand wurde Lara Gillespie (Irland) Zweite, weitere drei Sekunden zurück fuhr Elynor Backstedt (Großbritannien) auf Platz drei. 

Friederike Stern trennten nur 1,9 Sekunden von Bronze. Bei der zweiten Deutschen Starterin, Lucy Mayrhofer, waren es sogar nur neun Zehntelsekunden. Sie belegte den 5. Platz.

«Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn es nicht ganz für eine Medaille gereicht hat. Aber die Ergebnisse zeigen, dass wir zur internationalen Spitze gehören und die Abstände sehr knapp sind, trotz der schweren Bedingungen bei starkem böigem Wind», so Bundestrainer Josef Schüller.

Bahn-EM U23 und U19: 3 Medaillen für Thüringen

Anadia (rad-net/TRV) – Am letzten Tag der Bahn- Europameisterschaften der Nachwuchsklassen U23 und U19 im portugiesischen Anadia gab es für den Thüringer Radsport-Verband (TRV) keine weiteren Medaillen, aber gute Platzierungen.

Einen sechsten und einen siebten Platz gab es für die Starter vom RSC Turbine Erfurt im Keirin. Bei den Frauen U23 gewann Pauline Grabosch das „Kleine Finale“ und wurde damit Siebte. Bei den Männern U23 reichte es im „Großen Finale“ für Marc Jurczyk leider nur zu einem sechsten Platz, obwohl Medaillen-hoffnungen zu Beginn der Europameisterschaften berechtigt waren.

Einen sechsten und einen siebten Platz gab es für die Starter vom RSC Turbine Erfurt im Keirin. Bei den Frauen U23 gewann Pauline Grabosch das „Kleine Finale“ und wurde damit Siebte. Bei den Männern U23 reichte es im „Großen Finale“ für Marc Jurczyk leider nur zu einem sechsten Platz, obwohl Medaillen-hoffnungen zu Beginn der Europameisterschaften berechtigt waren.

Insgesamt wurden durch die Thüringer Athleten 3 Medaillen bei den Titelkämpfen erreicht. Freude gibt es über eine Goldmedaille (500-Meter-Zeitfahren) und eine Silbermedaille (Sprint) durch Pauline Grabosch (Frauen U23), eine Silbermedaille im Teamsprint durch Emma Götz (Juniorinnen U19) sowie über drei vierte Plätze durch Jan May und Marc Jurczyk im Teamsprint (Männer U 23), im 1000m Zeitfahren durch Marc Jurczyk und im Sprint durch Jan May.

Thüringerin Pauline Grabosch steht im Sprint-Finale der Bahn-Europameisterschaften

Anadia (rad-net/TRV) – Im weiteren Verlauf der diesjährigen Bahn-Europameisterschaft der Nachwuchsklassen U23 und U19 in Anadia (Portugal) gibt es für Thüringen weitere gute Medaillenchancen.

Pauline Grabosch vom RSC Turbine Erfurt, trainiert von Tim Zühlke, hat durch den Einzug ins Finale im Sprintwettbewerb bereits eine Medaille sicher.

Deutlich und souverän gewann sie ihr Halbfinale in zwei Läufen gegen die Litauerin Migle Marozaite. Damit steht Pauline im Großen Finale um Gold gegen Olena Starikova (Ukraine), die sich im zweiten Halbfinale gegen Hetty van der Vouw (Niederlande) durchsetzte.

4. Platz für Thüringer Mark Jurczyk und Jan May…

Anadia (rad-net/TRV) – Bei der Bahn-Europameisterschaft der Nachwuchsklassen U23 und U19 im portugiesischen Anadia (Portugal) blieben die Medaillenhoffnungen für Deutschlad und Thüringen leider unerfüllt.

Im Teamsprint der Männer U23 verpassten die deutschen Starter nur knapp eine Medaille. Im Kleinen Finale hatten Mark Jurczyk, Jan May (beide Sprintteam Thüringen/RSC Turbine Erfurt) und Nik Schröter zunächst in Führung gelegen, doch auf den letzten Metern konnten die Polen noch einmal zulegen und gewannen in 44,312 Sekunden gegen das deutsche Trio, das die drei Runden in 44,809 Sekunden zurücklegte.

Der Sieg ging an Großbritannien (44,167), das sich gegen Russland (44,529) durchsetzte.

Mark Jurczyk vom Sprintteam Thüringen über 1000m- Zeitfahren bei…

Anadia (rad-net/TRV)  – Im 1000-Meter-Zeitfahren der Männer U23 verpasste Marc Jurczyk (RSC Turbine Erfurt) eine Medaille nur um „Haaresbreite“. Mit 1:02,250 Minuten belegte er den undankbaren vierten Rang und fuhr nur zwei Zehntelsekunden an der Bronzemedaille vorbei. „Die Zeit ist prinzipiell gut, deshalb ist der Platz umso ärgerlicher. Ich hatte die letzten Tage mit ein paar gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Dafür ist das Ergebnis als gut zu bewerten“, sagte Jurczyk. Der zweite deutsche Starter, Dominique Anklam wurde in 1:03,627 Minuten Neunter. Der EM-Titel ging an Alexandr Vasyukhno (1:01,345/Russland).